Cronhill

Ich hab Wuppertal …

Ohne jede Not

von Thomas Schürmann

Vielleicht ist nicht jedem klar, was gerade in Wuppertal passiert. Ohne jede Not wird der Ausschuss für Stadtentwicklung, Wirtschaft und Bauen, Bezirksvertretung Elberfeld heute nachmittag wahrscheinlich einen Aufstellungsbeschluß für die Erweiterung der City-Arkaden beschließen. Den vollständigen Beitrag lesen »

Limbecker Platz in Essen

von Thomas Schürmann

Die Ruhrbarone haben etwas sehr Konstruktives über die Konsequenzen des neuen Centers am Limbecker Platz geschrieben. Den vollständigen Beitrag lesen »

Platz am Kolk – Entwurf der Grünen

von Thomas Schürmann

Die Grünen präsentierten gestern in der Kirche am Kolk Ihren Entwurf zu Umgestaltung des Platzes am Kolk, der zu Füßen des unter Denkmalschutz stehenden ehemaligen Postgebäudes liegt. Ungefähr 120 interessierte Bürgerinnen und Bürger folgten der Einladung und dem Vortrag von Frau Liebert, an den sich eine muntere Diskussion anschloss. Den vollständigen Beitrag lesen »

Arne Jacobsen und die Dauerhaftigkeit von Weltarchitektur

von Thomas Schürmann

Anläßlich eines Vortrages an der Uni-Wuppertal war ich 1992/1993 in Kopenhagen, um mir die viel gepriesene Architektur des dänischen Architekten einmal selbst anzuschauen. Mir ging es auch darum, einmal den Unterschied zwischen meist schwarz-weißer Wiedergabe in Fotos und Farbigkeit live zu erleben. Den vollständigen Beitrag lesen »

7 Verkehrstote. 124 Kinder im Verkehr verunglückt.

von Thomas Schürmann

WO bleibt der Aufstand der Eltern? Der Aufstand der Familien? Wie stark sind die familienfreundlichen Wohngebiete am Lichtscheid und an der kleinen Höhe von dieser gefährlichen Entwicklung betroffen. Den vollständigen Beitrag lesen »

Bürokochen

von Thomas Schürmann

Aus gegebenem Anlass.

Eigentlich koche ich nicht gerne im Büro. Ich habe immer noch die Aussage meines ersten Arbeitgebers in Erinnerung: “Neue Almknechte wurden auf der Alm als erstes zum Essen eingeladen. Wer sich dabei Zeit ließ, schied als neuer Knecht gleich einmal aus.” Den vollständigen Beitrag lesen »

Rettet die Wiesen und Weiden!

von Thomas Schürmann

Diesmal: Die kleine Höhe.

Noch wird Wuppertal von schönen grünen Wiesen eingerahmt. Diese laden zu schönen Spaziergängen ein und werden zum Teil noch landwirtschaftlich genutzt. Leider haben es 30 Jahre falsche Förderung geschafft, dass sich die Viehhaltung für Kleinbauern nicht mehr lohnt, sonst würden auf den Wiesen und Weiden noch mehr Schafe, Kühe und Rinder weiden und diese wertvollen Grünflächen erhalten helfen.

Glücklicherweise ist es gelungen einige dieser Flächen als Streuobstwiesen zu gewinnen, aber das reicht in meinen Augen nicht aus. (Wobei hinzukommt, dass eine gute Streuobstwiese dringend eine Beweidung benötigt, da diese gegen Wühlmäuse hilft.)

Doch diese wichtigen Naherholungs- und Naturflächen sind akut bedroht. Schon mehrfach hat die IHK angekündigt, dass sie Widerstände in der Bevölkerung gegen eine weitere Bebauung mit Gewerbeflächen etc aufbrechen und bekämpfen möchte.

Was unser OB von Wiesen und Weiden hält, hat er ja eindrücklich bei der Eröffnung des Gewerbegebietes in Sonnborn zum Besten gegeben. Dazu erspare ich mir weitere Kommentare, die nur beleidigend ausfallen würden.

Jetzt ist die “kleine Höhe” wieder im Gerede. Nicht als Windpark- oder Gewerbefläche sondern für die neue forensische Klinik. Ich frage mich, ob bei der bisherigen Polemik  Argumentation gegen den geplanten Standort der forensischen Klinik,  jetzt plötzlich die an die kleine Höhe anliegenden Wohngebiete und deren Bewohner einen geringeren Schutz verdienen?

Grünflächen besser schützen – neue flächensparende Gewerbekonzepte entwickeln

Bebautes Land ist für immer verloren. Erde und Boden steht uns natürlich gewachsen nur einmal zur Verfügung. Ist die Wiese, der Wald, die Naturfläche einmal bebaut, so kommt sie nie wieder zurück. Wie das ausschaut, wenn sich Gewerbe und Industrie krebsartig in die Landschaft ausbreiten, dass kann man sich in Radevormwald oder im etwas ferneren Attendorn anschauen.

Wir sollten uns überlegen, wie wir in Wuppertal mit unseren wenigen noch verbliebenen Naturflächen umgehen. Dabei spreche ich mich nicht gegen Gewerbe aus. Im Gegenteil. Wir hier in Wuppertal stehen vor der schwierigen Herausforderung aus wenig Fläche viel zu machen. Dies bedeutet die Entwicklung neuer und flächensparender Gewerbekonzepte. Wuppertal könnte Vorreiter einer flächenschonenden Gewerbe- und Wirtschaftspolitik sein. Das bedeutet: völlig neue Ansiedlungskonzepte sind zu entwickeln.

Zum Beispiel: Stärker in die Höhe wachsen. Parkplatzflächen vermeiden. Bebauung verdichten. Straßen und Verkehrsflächen minimieren. Wirtschaft wieder mehr in die Wohnbebauung integrieren.

Denn eins ist klar: Während in der Huppertsbergfabrik einst mehr als 200 Menschen arbeiteten, könnte man auf der gleichen Grundfläche mit einem gewerblichen Betrieb vielleicht noch 40 Menschen beschäftigen. Das heißt, dass neues Gewerbe mehr Fläche pro Arbeitsplatz verbraucht. Dieser Effekt wird sich in den nächsten Jahren noch verstärken.

 

 

 

Steven nervt nur zusätzlich

von Thomas Schürmann

Rückblickend verwundert es mich, dass ich es in den Jahren 2000, 2001 und 2003 jeweils geschafft habe, mehr als 70 mal im Jahr ins Kino zu gehen. Wie war das nur möglich?

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Die Temperatur in den Zügen der Bahn stimmt immer

von Thomas Schürmann

Falls jemals jemand in der Bahn zu warm oder zu kalt ist. An der Bahn kann es nicht liegen. Den vollständigen Beitrag lesen »

Ausstattung im Kleinen

von Thomas Schürmann

Wenn man gerade von unserem westlichen Nachbarn aus dem Urlaub zurückgekehrt ist, fällt es einem vielleicht besonders negativ auf. Aber unsere niederländischen Nachbarn bekommen die städtische Ausstattung mit Materialien für Böden, Geländer, Mauern etc im städtischen Raum einfach viel besser hin.

Natürlich gibt es die unvermeidbaren, unausweichlichen technischen Zwänge, die nichts anderes als das Ausgeführte möglich machen. Aber nachdem das Kopfsteinpflaster aus dem Dorf in Cronenberg ebenfalls fast vollständig verschwunden ist, immer mehr der schönen geschmiedeten Geländer, ein um die andere Ziegel- und Natursteinmauer aus der Stadt verschwindet, verstehe ich nicht, was der Bauträger bei der Werther Brücke mit denkmalgerechter Sanierung meint.